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Tischtennis
13.12.09


Tischtennis-Nachwuchs schlug sich achtbar

Drei Medaillen bei den Brandenburger Meisterschaften in Herzberg


Bei den Brandenburger Meisterschaften im Tischtennis aller Nachwuchsklassen hatten die in Jüngsten aus dem OSL-Kreis in Herzberg rege Freude. Mit drei Bronze-Medaillen setzten sie ein Achtungszeichen, schlugen sich im Ensemble der Großen achtbar und machten Ihren Vereinen SV Calau, Blau-Weiß Vetschau und TSG Lübbenau alle Ehre.

Der Einstieg der Jüngsten (AK 9 / 10) auf dem Parkett der 24 besten Mädchen und Jungen von Brandenburg war sehr erfolgreich. Martin Friedrich (TSG Lübbenau) zählte bereits zum erweiterten Favoritenkreis, wahrend Jonas Günther (SV Calau) nach den Mini-Meisterschaften seinen ersten großen Wettkampf erlebte. Beide erreichten nach schwieriger Vorrunde als Gruppenzweiter das Achtelfinale, und trafen dann auf einen anderen Gruppensiege aus Falkensee und Treuenbrietzen. Nach großartigen Spielen setzen sich beiden durch, zogen gemeinsam ins Viertelfinale ein und standen unter den besten acht. Hier trafen nun beiden direkt aufeinander und Martin Friedrich gewann mit 3:1 Sätzen. Im Halbfinale war er dann gegen Minh Nguyen (Frauendorfer SV) chancenlos und hatte die Bronzemedaille im Einzel der C-Schüler sicher. Im Doppel erreichten beiden gemeinsam ihr Ziel. Nach etwas hektischem Start zigen sie in Runde zwei ein und bezwangen dort nach taktisch kluger Leistung die Favoriten aus Fürstenwalde mit 3:1 Sätzen. Damit hatte auch der Calauer Jonas Günther seine Bronzemedaille sicher. Im Halbfinale unterlagen sie dann den neuen Meistern und wurde letztlich Dritter.

Eine Klasse höher Schüler B / AK 11/12) war Sabine Raack (SV Calau) als neuen Lausitzer Meisterin am Start und machte Ihre Sache gut. Als Gruppenzweite zog sie ins Achtelfinale, erwischte dort jedoch ein Hammerlos. Trotz offenem Spiel unterlag sie der neuen Meisterin vom Finower TTC. Im Doppel kam leider frühzeitig das Aus.

Getrübt wurden die Hoffnungen bei den A-Schülern durch den krankheitsbedingten Ausfall von Sebastian Apitz (SV Calau), der nach zuletzt sehr guten Ergebnissen auch mit Edelmetall liebäugelte. Das sicherte sich Jeany Krüger (Blau-Weiß Vetschau), die zwar im Einzel leer ausging, im Doppel jedoch nach glücklicher Auslosung mit ihrer Partnerein aus Frauendorf bis ins Halbfinale kam. Dort unterlagen sie jedoch einer Kombination von TTC Finow / SG Geltow und wurde ebenfalls Dritte. Isabell Muelbredt (SV Calau) zeiget nach einer von Verletzungen geplagten Saison eine gute Meisterschaft, überstand die sehr schwere Gruppenphase als Zweite und schied im Achtelfinale gegen die neue Vize-Meisterin vom ESV Prenzlau aus. Auch im Doppel zog sie mit ihrer Partnerin aus Wittstock ins die Runde der letzten Acht. Dort erwischten sie ausgerechnet die späteren neuen Meister aus SG Geltow / KSV Fürstenwalde. Trotzdem eine respektabler Wettkampf für Isabell.

Ohne Medaille blieben die Jugendlichen (AK 15/17), nicht nur die Calauer, sondern generell aus der Lausitz. Das Schicksal von André Hertrampf blieb schon in der Gruppenphase bildlich gesehen an der Netzkante hängen. Ein Weiterkommen war greifbar nahe. Das schaffte er dann zumindest im Doppel mit einem Cottbuser, doch im Kampf um die Medaillen unterlagen sie leider den späteren Vize-Meistern aus Potsdam. Nicht so gut lief es bei den Mädchen. Christin und Stefanie Weiß (SV Calau) hatten schon eine harte Auslosung und waren auch noch von einer Erkältung geplagt. Nachdem frühen aus im Einzel folgte jedoch auch im Doppel dieses Schicksal gegen eine Kombination des ESV Prenzlau /TSV Stahnsdorf. Ähnlich erging es Jeany Krüger, die zwar im Einzel ins Achtelfinale kam, dort aber einer Fürstenwalderin unterlag. Im Doppel war ebenfalls im Viertelfinale gegen eine Prenzlauer Paarung Endstation.
Stephan Uhlig (Stu)

Jonas Günther (SV Calau) erfüllte sich gleich im ersten Jahr eine Traum:
er gewann die Bronze-Medaille im Jungen-Doppel bei den Brandenburger Meisterschaften.


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