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2. Landesliga: Automation Cottbus - SV Calau 9 : 6
Die TT-Herren der SV Calau kassierten bei Automation die erste Saisonniederlage
und rutschten zunächst auf Rang sieben in der Tabelle ab. Ursache
war nicht das Fehlen des verletzten Daniel Gräser, sondern vielmehr,
dass kein Doppel gewonnen werden konnte.
Es war vielleicht der Knackpunkt gleich zu Beginn der Begegnung: Calau
gewann kein Doppel und lag schnell mit 0:3 hinten. Sicherlich gingen zwei
Matches im Entscheidungssatz verloren, doch auch das Spitzenpaar Markus
Hoffmann / René Bloch vergaben eine 2:0-Satzführung.
Die Einzel der ersten Runde waren zunächst ausgeglichen. Jan Matthias
unterlag Andreas Peplowsky, aber Markus Hoffmann setzte sich eggen Volker
Löwe mit 3:0 Sätzen durch. Ausgeglichen auch das mittlere Paar,
denn Renè Bloch konnte Thomas Mellack (3:1) bezwingen, doch Reinhard
Wagner brachte seine 2:1-Satzführung gegen Axel Mai nicht durch und
unterlag noch mit 2:3. das war bitter, denn trotz engagierten Spiels kam
im dritten Paarkreuz überhaupt kein Punkt.
So zogen die Gastgeber auf 7:2 davon und sahen schon wie die sicheren
Sieger aus. Doch die Calauer kämpften. Markus Hoffmann gewann auch
das Spitzeneinzel gegen Andreas Peplowsky knapp mit 3:1 Sätzen, doch
Jan Matthais fand auch im zweiten Einzel überhaupt nicht ins Spiel.
Anschließend folgten zwei Zähler im mittleren Paarkreuz: Reinhard
Wagner hatte Thomas Mellack (3:0) sicher im Griff und René Bloch
drehte sein Match und gewann mit 3:2 Sätzen. Da waren die Calauer
auf 8:6 heran gekommen und mit dieser Woge legte Andreas Mönch eine
weiteren Sieg nach (3:2 gegen Siegfried Schiback). Doch im letzten Einzel
fiel dann die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber, denn Ersatzmann André
Golly konnte sein zweites Einzel nicht durchbringen und unterlag. Somit
waren die Hoffnungen auf ein mögliches Abschlussdoppel und auf ein
Unentschieden dahin.
Wenn dieser ungünstige Start nicht gewesen wäre ...
Die SV Calau spielte mit Markus Hoffmann (2), Jan Matthias, Reinhard Wagner
(1), René Bloch (2) sowie Andreas Mönch (1) und André
Golly.
Stephan Uhlig (stu)
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