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Das Erlebnis, einmal bei den Deutschen Pokalmeisterschaften mitgespielt
zu haben, wird den jungen Damen der SV Calau ewig in Erinnerung bleiben.
Zum fünften trat eine Damen-Mannschaft der SV Calau als Vertreter
des Landes Brandenburg bei Deutschen Pokalmeisterschaften im Tischtennis
an. Nach Landau (2001), Bremen (2002) und Worms (2002 / 2003) spielte
das junge Calauer Team diesmal im Berlin Sportforum in Hohenschönhausen.
Damit fand die durchwachsene Saison einen wunderbaren Abschluss, denn
Berlin war ein Tischtennis-Erlebnis der Superlativen.
"Das war schon der helle Wahnsinn, wenn man hier mitspielen kann.
Solch große Hallen und die ganze Atmosphäre sind wir gar nicht
gewöhnt", stellte Calaus Spitzenspielerin Johanna Mader fest.
Der Deutsche Tischtennis-Bund sorgte in Berlin für ein hervorragend
organisiertes Turnier und für die Calauerinnen bot sich ein Bild
der Superlativen, dass es einem manchmal kalt der Rücken herunter
lief. "Hier kommen schließlich aus allen Bundesländern
die Pokalsieger in den drei Klassenstufen zusammen, also 120 Mannschaften.
Das bekommt man mal einen Eindruck, wie groß die Gemeinschaft der
Tischtennisspieler in Deutschland wirklich ist", sagte Mannschaftskapitän
Steffi Schreiber. Die ursprünglich nicht eingeplanten Kosten waren
für bei der angespannten Finanzsituation der Abteilung der SV Calau
in dieser Größenordnung nicht abzudecken. So übernahmen
die jungen Mädels den Großteil für Fahrt und Verpflegung
selbst. Die Stadt Calau kann darauf durchaus stolz sein, wie sich Nachwuchssportler
als Botschafter und Werbeträger unserer Stadt einbringen !
Sportlich zählten die Brandenburger Vertreter, also auch der TSV
Stahnsdorf, zu den Außenseitern. Die Gruppenauslosung bescherte
den Calauerinnen mit dem TV 1884 Großkrotzenburg (Hessen), der DJK
Offenburg II (Baden-Württemberg) sowie dem ESV Blau-Rot Bonn (Nordrhein-Westfalen)
und TuS / PSV Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) starke Gegner.
"Es ist schon etwas Besonderes, Mannschaften aus anderen Bundesländern
kennen zu spielen und gegen sie zu spielen", stellte Nachwuchsspielerin
Christin Weiß fest. Und Johanna Mader ergänzte: "Die A-Klasse,
also die Verbandsebene, ist schon hochkarätig besetzt. Das sind nicht
nur Teams anderer Bundesländer, sondern das sind von dort die Spitzenmannschaften.
Das war sportlich einfach eine Nummer zu groß für uns. Aber
ich denke, die Reise nach Berlin war es wert und wird uns alle weiter
bringen". Das schlug sich letztlich auch in den Ergebnissen wieder,
denn die Calauerinnen gewannen leider kein Spiel. Dabei war überall
zumindest der Ehernpunkt drin, und die Doppelkombination Johanna Mader
/ Steffi Schreiber wurde erst immer im Entscheidungssatz bezwungen. Aber
die Calauerinnen steckten es dennoch gut weg, denn es zeigte, welch hochkarätige
Gegner sie bereits in ihren Gruppespielen hatten. Trotz des Ausscheidens
nach der Vorrunde können die Calauer stolz auf ihr Team sein. Besonders
die Begegnung gegen die Bundesliga-Reserve der DJK Offenburg, die am Ende
Zweite wurde, zeigte, welches Potential sie bereits abrufen können.
Berlin - das war für die jungen Calauer Damen "Tischtennis erleben",
in einer ungeahnten Größenordnung und Flair, und das sie nicht
nur in ihrem sportlichen Leben weiter bringen wird.
Stephan Uhlig (Stu)

Herzliche Begrüßung zur ersten Begegnung mit den Damen vom
hessischen Vertreter TV 1884 Großkrotzenburg
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