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Tischtennis
21.05.09


Berlin - ein Tischtennis-Erlebnis der Superlativen

Junge Damen der SV Calau bei den Deutschen Pokalmeisterschaften in der Bundeshauptstadt


Das Erlebnis, einmal bei den Deutschen Pokalmeisterschaften mitgespielt zu haben, wird den jungen Damen der SV Calau ewig in Erinnerung bleiben. Zum fünften trat eine Damen-Mannschaft der SV Calau als Vertreter des Landes Brandenburg bei Deutschen Pokalmeisterschaften im Tischtennis an. Nach Landau (2001), Bremen (2002) und Worms (2002 / 2003) spielte das junge Calauer Team diesmal im Berlin Sportforum in Hohenschönhausen.
Damit fand die durchwachsene Saison einen wunderbaren Abschluss, denn Berlin war ein Tischtennis-Erlebnis der Superlativen.
"Das war schon der helle Wahnsinn, wenn man hier mitspielen kann. Solch große Hallen und die ganze Atmosphäre sind wir gar nicht gewöhnt", stellte Calaus Spitzenspielerin Johanna Mader fest.
Der Deutsche Tischtennis-Bund sorgte in Berlin für ein hervorragend organisiertes Turnier und für die Calauerinnen bot sich ein Bild der Superlativen, dass es einem manchmal kalt der Rücken herunter lief. "Hier kommen schließlich aus allen Bundesländern die Pokalsieger in den drei Klassenstufen zusammen, also 120 Mannschaften. Das bekommt man mal einen Eindruck, wie groß die Gemeinschaft der Tischtennisspieler in Deutschland wirklich ist", sagte Mannschaftskapitän Steffi Schreiber. Die ursprünglich nicht eingeplanten Kosten waren für bei der angespannten Finanzsituation der Abteilung der SV Calau in dieser Größenordnung nicht abzudecken. So übernahmen die jungen Mädels den Großteil für Fahrt und Verpflegung selbst. Die Stadt Calau kann darauf durchaus stolz sein, wie sich Nachwuchssportler als Botschafter und Werbeträger unserer Stadt einbringen !
Sportlich zählten die Brandenburger Vertreter, also auch der TSV Stahnsdorf, zu den Außenseitern. Die Gruppenauslosung bescherte den Calauerinnen mit dem TV 1884 Großkrotzenburg (Hessen), der DJK Offenburg II (Baden-Württemberg) sowie dem ESV Blau-Rot Bonn (Nordrhein-Westfalen) und TuS / PSV Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) starke Gegner.
"Es ist schon etwas Besonderes, Mannschaften aus anderen Bundesländern kennen zu spielen und gegen sie zu spielen", stellte Nachwuchsspielerin Christin Weiß fest. Und Johanna Mader ergänzte: "Die A-Klasse, also die Verbandsebene, ist schon hochkarätig besetzt. Das sind nicht nur Teams anderer Bundesländer, sondern das sind von dort die Spitzenmannschaften. Das war sportlich einfach eine Nummer zu groß für uns. Aber ich denke, die Reise nach Berlin war es wert und wird uns alle weiter bringen". Das schlug sich letztlich auch in den Ergebnissen wieder, denn die Calauerinnen gewannen leider kein Spiel. Dabei war überall zumindest der Ehernpunkt drin, und die Doppelkombination Johanna Mader / Steffi Schreiber wurde erst immer im Entscheidungssatz bezwungen. Aber die Calauerinnen steckten es dennoch gut weg, denn es zeigte, welch hochkarätige Gegner sie bereits in ihren Gruppespielen hatten. Trotz des Ausscheidens nach der Vorrunde können die Calauer stolz auf ihr Team sein. Besonders die Begegnung gegen die Bundesliga-Reserve der DJK Offenburg, die am Ende Zweite wurde, zeigte, welches Potential sie bereits abrufen können.
Berlin - das war für die jungen Calauer Damen "Tischtennis erleben", in einer ungeahnten Größenordnung und Flair, und das sie nicht nur in ihrem sportlichen Leben weiter bringen wird.
Stephan Uhlig (Stu)


Herzliche Begrüßung zur ersten Begegnung mit den Damen vom hessischen Vertreter TV 1884 Großkrotzenburg


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